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20.01.2019 10:11 Alter: 149 Tage

Halbzeitcamp - Jugendherberge Murrhardt fest in AFS-Hand


Gruppenfoto Drinnen wegen Dauerregen

Jeder Schüler hat einen Vortrag vor der Gruppe gehalten

Deutsche Mülltrennung ist für viele Gastschüler eine ganz neue Erfahrung

Betreuerteam Johannes, Evi, Norbert, Teresa und Melissa

Das Halbzeitcamp ist die zentrale Veranstaltung für die Gastschüler. Hier reflektieren sie, was sie in den ersten Monaten erlebt haben. Manche haben noch nicht wirklich Freunde gefunden, bei Einzelnen fehlen die sprachlichen Grundlagen, um in eine Clique an der Schule reinzukommen. Andere wiederum haben das bereits ganz gut hinbekommen.

Jetzt geht es bei allen darum, was sie in den nächsten ca. 6 Monaten noch erreichen wollen. Hierzu gab es am Wochenende viele Impulse vom Betreuerteam (Johannes, Teresa, Melissa, Evi und Norbert). Es ist noch genügend Zeit vorhanden.

Mit zum Programm gehört auch ein Vortrag vor der gesamten Gruppe. Hier wurde oft über die Erfahrungen hier in Deutschland gesprochen. Auch aus den jeweiligen Heimatländern konnten wir viel erfahren. Immer wieder spannend.

Dass zeitgleich zu unserer Veranstaltung in Murrhardt ein Auswahlwochenende für die Abreise im September 2019 stattfand, hat das Halbzeitcamp zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung gemacht. Bereits am Samstag gab es während des Abendessens erste Kontakte untereinander. Um ca. 22:00 Uhr sind sowohl die Bewerber als auch die Betreuer bei unserem Karaoke dazu gestoßen. Zeitweise haben sich 60 Schüler und Betreuer ausgetobt. Im Anschluss daran gab es noch nette Gespräche und zum Schluss auch noch ein kurzes gemeinsames Musizieren und Singen. AFS macht es möglich. Außer unseren beiden AFS-Gruppen gab es keine weiteren Gäste. Wir hatten die Jugendherberge fest im Griff. Vielen Dank an Herrn Märkle und sein Team. Wir wurden wieder bestens versorgt.

Am Sonntag fand noch ein Gastelterntreffen statt. Hier konnten viele Fragen besprochen werden. Die Gasteltern nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Es gab nette Geschichten zu hören, momentane Schwierigkeiten wurden aber ebenso angesprochen. An dieser Stelle bedanken wir uns für den unermüdlichen Einsatz der Gastfamilien ganz herzlich. Mit dazu gehören natürlich die Gastgeschwister. Auch sie unterstützen das neue Familienmitglied.

Nun drücken wir den Schülern die Daumen und wünschen ihnen noch viele schöne Erfahrungen bis zum Aufenthaltsende im Juli. Bis dahin werden sich auch die Sprachkenntnisse nochmal deutlich verbessert haben. Manche denken jetzt bereits über ein Studium in Deutschland nach. Da können sie ihr Erlerntes perfekt einsetzen.

Das Betreuerteam