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15.04.2018 13:53 Alter: 245 Tage

Besichtigung im Heizkraftwerk Stuttgart Münster - spannend für Jung und Alt


Beginn des Rundgangs: roter Helm = letzte Person am Ende der Gruppe

Mitten drin in einem der großen Gebäude

 

Am 9. April durften elf Gastschüler, Gastgeschwister, Gasteltern und auch Ehrenamtliche des Komitees Hohenstaufen das Heizkraftwerk der EnBw in Stuttgart besichtigen. Herzlichen Dank an den Gastvater, der diesen Kontakt hergestellt hat.

Herr Pietzsch von der EnBw hat uns zunächst in einem Theorieteil auf das vorbereitet, was wir im Anschluss noch besichtigen konnten. Dabei hat er mit seiner empathischen Art des Vortrags auch immer wieder den Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Berufsbilder aufgezeigt, die für einen Kraftwerksbetrieb notwendig sind; vom Ingenieur über Informatiker, Mechatroniker, Lagerverwalter bis hin zum Schlosser oder auch Betriebsarzt. Schon manch Jugendlicher hat nach so einer Führung einen Impuls für den Berufswunsch erhalten.

Er hat uns als Endverbraucher immer wieder aufgezeigt, wo wir heute zum Beispiel ganz selbstverständlich voraussetzen, dass der Strom aus der Steckdose kommt. An vielen Stellen kann man durch Mitdenken Energie sparen (WLAN bei Abwesenheit oder nachts ausschalten, ...).

Dass für die Abdeckung der unterschiedlichen, zum Teil sehr kurzfristigen Stromspitzen einiges zu tun ist, wurde uns schnell klar. Das Zusammenspiel von Kohlekraftwerken, Kernkraftwerken, Gasturbinen und den regenerativen Energiegewinnungen (Wasser, Wind) ist ganz schön komplex.

Ein großer Teil der durch Verbrennung gewonnenen Wärmeenergie wird über eine Fernwärmeleitung nach Stuttgart transportiert und versorgt überraschend viele Haushalte und Firmen bzw. öffentliche Gebäude.

Um die Geruchsbelästigung der Anwohner möglichst gering zu halten, wird an vielen Stellen die schon stark miefende Luft mit Unterdruck angesaugt und in den Brennraum geführt. Beim Rundgang gab es aber dann doch ein paar Stellen, an denen wir alle die Nase rümpfen mussten. Insbesondere für die jüngeren Teilnehmer war das eine neue Erfahrung. Die Müllentsorgung gehört eben auch zu einer modernen Gesellschaft.

Die Führung war sehr kurzweilig und spannend.